Copernicus-Dienste unterstützen den weltweiten Kampf gegen den Klimawandel

Copernicus-Dienste unterstützen den weltweiten Kampf gegen den Klimawandel

Freitag, 3. November 2017 — Der Copernicus-Klimadienst (C3S) und der Copernicus-Dienst zur Überwachung der Atmosphäre (CAMS), betrieben vom EZMW, nehmen zusammen mit EUMETSAT und gemeinsam mit der Europäischen Kommission an der UN-Klimakonferenz in Bonn 2017 teil, auf der sich globale Anbieter und Nutzer von Klimadiensten treffen, um Erkenntnisse zu aktuellen und zukünftigen Lösungen auszutauschen.

Die 23. Tagung der Konferenz der Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen findet vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn statt.

Die Medien sind herzlich eingeladen, an einer Reihe von Briefings und Begleitveranstaltungen teilzunehmen, und bekommen die Gelegenheit persönliche Interviews mit Wissenschaftlern und Fachexperten des EZMW und der EUMETSAT zu führen. Die Interviews finden am 9. November nach dem Event „Unser Klima durch eine globale Überwachung von Treibhausgasen besser verstehen“ und am 10. November nach dem Event „Offene Daten und lokale Kapazitäten zur Unterstützung des weltweiten Umgangs mit dem Klimawandel“ statt. Bitte senden Sie Interviewanfragen an die unten genannten Medienansprechpartner.

Copernicus das EZMW, EUMETSAT und ihre Partner haben mehrere thematische Begleitveranstaltungen zur Überwachung von Treibhausgasen, zu offenen Klimadaten, zur Rolle von Meeresdaten und zur Klimaüberwachung von Copernicus insgesamt organisiert, die während der gesamten Konferenz stattfinden. Einen Überblick über alle Veranstaltungen sowie eine Liste der Redner finden Sie unten. 

 

Datum Uhrzeit Veranstaltung
9. November 16:00–17:30

Thema: Unser Klima durch eine globale Überwachung von Treibhausgasen besser verstehen

Raum: Room Brussels, European Union (EU) Pavilion, Bonn Zone

   

Redner:

Jörg Schulz, Klimadienstproduktmanager, EUMETSAT

Pascal Lecomte, Leiter des Klimabüros, ESA

Vincent-Henri Peuch, Leiter des Copernicus-Dienstes zur Überwachung der Atmosphäre, EZMW

Juan Garcés de Marcilla, Direktor der Copernicus-Dienste des EZMW

Tobias Fuchs, Geschäftsführer der DWD Abteilung für Klima- und Umweltberatung

Hugo Zunker, Referent, Europäische Kommission, GD GROW

Michael Buchwitz, wissenschaftlicher Leiter CCI und CS-Nutzer, Universität Bremen

Aminda Leigh (Moderatorin) 

10. November 11:45–13:15

Thema: Ozeane, Klima und die Rolle der Wissenschaft: Meeresbeobachtung, Daten und -Informationssysteme

European Union (EU) Pavilion, Bonn Zone

   

Redner:

Elisabeth Holland (Universität des Südpazifiks)

Cecile Mauritzen (NO, NIVA)

Toste Tanhua (DE, GEOMAR und GOOS, Diskussionsleitung)

Jean-Noël Thépaut (Copernicus EZMW)

Karina von Schuckmann (Mercator Ocean)

10. November 13:15–14:45

Thema: Offene Daten und lokale Kapazitäten zur Unterstützung des weltweiten Umgangs mit dem Klimawandel

Raum: Meeting Room 9, Bonn Zone 

2 Begleitveranstaltungen: 90' ingesamt (45' eine Begleitveranstaltung)
1. 13:15 CREWS / Begleitveranstaltung der französischen Regierung
2. 14:00 Copernicus EZMW & EUMETSAT Begleitveranstaltung

   

Redner:

Jean-Noël Thépaut, Leiter des Copernicus-Klimadienstes, EZMW

Vincent-Henri Peuch, Leiter des Copernicus-Dienstes zur Überwachung der Atmosphäre, EZMW

Jörg Schulz, Klimadienstproduktmanager, EUMETSAT

Hugo Zunker, Referent, Europäische Kommission, GD GROW

Filipe Lucio, Direktor WMO GFCS

Aminda Leigh (Moderatorin)

15. November 17:00-18:15

Thema: Klimadienstleistungen für kleine Inselentwicklungsländer (SIDS) und wenigsten entwickelte Länder (LDCs)

European Union (EU) Pavilion, Bonn Zone

   

Redner:

Jean-Noël Thépaut, Leiter des Copernicus-Klimadienstes, EZMW

Hinweise für Redakteure

Die COP23 ist die 23. Tagung der Konferenz der Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC). Die Parteien treten jedes Jahr zusammen, um den Fortschritt bei der Umsetzung des Übereinkommens zu bewerten. Auf der COP21, die 2015 in Paris stattfand, handelten die Parteien das Übereinkommen von Paris aus, das spezifische Maßnahmen und Zielwerte zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen sowie zur Eindämmung der und Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels und zur Finanzierung dieser Maßnahmen in Entwicklungsländern festlegt. Das Übereinkommen trat fast ein Jahr später in Kraft.

Auf der COP23 in Bonn führt die Republik Fidschi den Vorsitz, wobei sie von der deutschen Regierung unterstützt wird. Die COP23 findet vom 6. bis 17. November in Bonn in Deutschland statt.

Copernicus, das Vorzeigeprogramm der Europäischen Kommission zur Erdbeobachtung, gilt als bahnbrechender Dienst, der politischen Entscheidungsträgern, öffentlichen Behörden, Unternehmen, Bürgern und Wissenschaftlern zeitnah umfassende und zuverlässige Informationen zu verschiedenen Komponenten des Erdsystems im Rahmen des Klimawandels sowie den damit verbundenen Schlüsselfaktoren (CO2- und andere Treibhausgasemissionen) und Folgen (Luftqualität und Gesundheit) bereitstellt.

Copernicus stellt sich im internationalen Rahmen vor und zeigt seine Expertise durch konkrete Beispiele zur Unterstützung evidenzbasierter Entscheidungen. Es stellt frei verfügbare operative Daten und Informationsdienste bereit, die den Nutzern zuverlässige und aktuelle Informationen zu ökologischen und Sicherheitsfragen bieten.

Der Copernicus-Klimadienst (C3S) und der Copernicus-Dienst zur Überwachung der Atmosphäre (CAMS), betrieben vom EZMW, nehmen zusammen mit EUMETSAT und gemeinsam mit der Europäischen Kommission an der UN-Klimakonferenz in Bonn 2017 teil, auf der sich globale Anbieter und Nutzer von Klimadiensten treffen, um Erkenntnisse zu aktuellen und zukünftigen Lösungen auszutauschen.

Wissenschaftliche und ökologische Institutionen aus ganz Europa, darunter die nationalen meteorologischen Dienste, sind maßgeblich am Erfolg von Copernicus beteiligt.

Sie finden die Website des Copernicus-Klimadiensts unter https://climate.copernicus.eu/

Sie finden die Website des Copernicus-Dienstes zur Überwachung der Atmosphäre unter http://atmosphere.copernicus.eu/

Sie finden die EZMW-Website unter https://www.ecmwf.int/de/willkommen

Die Europäische Organisation für die Nutzung von meteorologischen Satelliten (EUMETSAT) ist eine zwischenstaatliche Organisation mit Sitz in Darmstadt, Deutschland, und hat derzeit 30 Mitgliedstaaten (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, die Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, die Türkei, Ungarn und das Vereinigte Königreich) sowie einen Kooperationsstaat (Serbien).

EUMETSAT betreibt die geostationären Satelliten Meteosat-9, -10 und -11 über Europa und Afrika sowie Meteosat-8 über dem Indischen Ozean.

EUMETSAT betreibt im Rahmen des Initial Joint Polar System (IJPS) gemeinsam mit der amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) zwei MetOp-Satelliten auf einer Polarumlaufbahn.

Darüber hinaus ist EUMETSAT an Jason-Missionen mit Europa und den Vereinigten Staaten zur kooperativen hochpräzisen Vermessung der Meereshöhe beteiligt (Jason-2, Jason-3 und Jason-CS/Sentinel-6).

Die Daten und Produkte der EUMETSAT-Satelliten sind für die Wettervorhersage unerlässlich und leisten einen bedeutenden Beitrag zur Überwachung der Umwelt und des Klimawandels.

Die Europäische Union hat EUMETSAT damit beauftragt, vier Sentinel-Missionen der Weltraumkomponente von Copernicus zur Überwachung der Atmosphäre, der Meere und des Klimas in ihrem Auftrag auszuwerten. EUMETSAT führt diese Aufgabe gemeinsam mit der ESA durch.

EUMETSAT ist eine Zusammenarbeit mit Betreibern von Erdbeobachtungssatelliten aus Europa sowie China, Indien, Japan, Russland und den Vereinigten Staaten eingegangen.

 

Medienansprechpartner

EZMW

Silke Zollinger

Presse- und Veranstaltungsmanagerin

Copernicus-Kommunikation

Europäisches Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage

Shinfield Park, Reading, RG2 9AX, Vereinigtes Königreich

E-Mail: silke.zollinger@ecmwf.int

Telefon +44 (0)118 9499 778

Mobil +44 (0) 755 477 3973

Internet: ecmwf.int/de/willkommen | atmosphere.copernicus.eu | climate.copernicus.eu

 

EUMETSAT

Claudia Ritsert-Clark

Leiterin Organisationskommunikation

Eumetsat-Allee 1, 64295 Darmstadt

Tel.: +49 6151 807 6050

E-Mail: press@eumetsat.int